
Stadtführer: Verdiene auch dann, wenn du gerade nicht führst
Jedes Mal, wenn deine Tour zu Ende ist, verstummen deine Geschichten. Was wäre, wenn sie einfach weiterliefen – um sieben Uhr morgens, in der Nebensaison oder während du mit einer anderen Gruppe unterwegs bist – und dich obendrein bezahlen würden? Bei LightUp hast du deine eigene Seite mit deinen Audioguides, deinem Namen und dem Preis, den du bestimmst.
Für Guides
Eine öffentliche Seite mit deinen Audioguides. Du entscheidest, ob sie kostenlos oder kostenpflichtig sind, und bekommst 80 % jedes Verkaufs.
Themen
Deine Geschichten, wenn du nicht da bist
Ein Guide weiß Dinge, die auf keinem Schild stehen: wer in diesem Haus gewohnt hat, warum diese Straße umbenannt wurde, was an dieser Ecke in einer ganz bestimmten Nacht passiert ist. Diese Geschichten sind seine Arbeit – aber sie existieren nur, solange er sie laut erzählt. Keine Gruppe, keine Geschichte.
Ein Audioguide ändert das. Du erstellst ihn einmal, und die Leute hören ihn, wann sie wollen: an einem Dienstag um sieben Uhr morgens, in der Nebensaison, während du mit einer anderen Gruppe unterwegs oder im Urlaub bist. Er ersetzt deine Touren vor Ort nicht; er ist ein weiterer Weg, wie deine Arbeit die Menschen erreicht, die sich nicht anmelden konnten.
Was ein Stadtführer verdient – und was es ihn kostet
In Spanien verdient ein bei einer Agentur angestellter Guide laut Branchentarifvertrag zwischen 18.000 und 21.500 Euro brutto im Jahr, also etwa 1.500 bis 1.800 Euro im Monat; das Grundgehalt reicht von 1.183 Euro ohne Erfahrung bis 1.354 Euro mit Erfahrung (Daten aus dem spanischen Tarifvertrag für Reisebüros, zusammengestellt von iLERNA). Selbstständig liegt der Durchschnittssatz in Spanien bei etwa 10 bis 15 Euro pro Stunde (Cronoshare).
Bei Free Tours sieht die Rechnung anders aus: Der Guide zahlt der Plattform für jede Person, die sich anmeldet (GuruWalk zum Beispiel verlangt 1 Euro pro Teilnehmer), und lebt vom Trinkgeld – meist 10 bis 20 Euro pro Person, wenn die Gruppe denn etwas gibt.
Und all das geht an die Substanz. Eine Studie der Åbo Akademi mit 194 Guides fand bei 11 % Stimmprobleme, und Studien zur Gesundheit von Guides sprechen von langen Arbeitstagen, Fußwegen bei jedem Wetter und körperlicher wie geistiger Erschöpfung. Es gibt eine Grenze, wie viele Touren du am Tag führen kannst. Ein Audioguide kennt diese Grenze nicht: Er wird so oft gehört wie nötig, ohne dass du deine Stimme oder deine Füße einsetzen musst.
Deine öffentliche Seite: ein Link für alles
Jeder Guide bei LightUp hat seine eigene Seite: lightuptours.com/profile/dein-name. Dort erscheinen dein Foto, ein Satz über dich, der Link zu deiner Website und zu deinem Instagram, die Städte, in denen du Audioguides hast, und all deine Audioguides als Karten – jeder mit Foto, Beschreibung, Preis und den Sprachen, in denen man ihn hören kann.
Diesen Link kannst du in deine Instagram-Bio, auf deine Visitenkarte oder in einen QR-Code am Ende deiner Tour packen. Und die Seite ist nicht versteckt: Google erkennt sie als Profil einer Person und verknüpft sie mit jedem deiner Audioguides – wer nach einem Ort sucht, kann also bei dir landen.
Du legst den Preis fest und bekommst 80 %
Jeder Audioguide kann kostenlos oder kostenpflichtig sein, und den Preis bestimmst du. Ein kostenloser macht dich bekannt; ein kostenpflichtiger sorgt dafür, dass deine Arbeit dich bezahlt, auch wenn du nicht da bist.
Von jedem Verkauf bekommst du 80 % dessen, was nach der Gebühr von Stripe, dem Zahlungssystem, ankommt. Genauso beim Trinkgeld: Gibt jemand Trinkgeld für eine Tour, die deine Audioguides enthält, werden 80 % unter den Erstellern dieser Tour aufgeteilt.
So wirst du bezahlt
Die Zahlungen laufen über Stripe. Du verbindest einmal dein Stripe-Konto, und ab dann wird dein Anteil an jedem Verkauf auf dein Konto überwiesen.
Verkaufst du etwas, bevor du es verbunden hast, geht nichts verloren: Der Betrag wird auf deinen Namen gutgeschrieben und dir vollständig ausgezahlt, sobald du es verbindest.
So fängst du an
Such dir einen Ort aus, den du besser kennst als jeder andere. Erzähl, was du jemandem erzählen würdest, wenn du dort neben ihm stündest. Füge ein Foto, eine kurze Beschreibung, den Standort und, wenn du willst, einen Preis hinzu. Schick ihn ab.
Jeder Audioguide wird vor der Veröffentlichung geprüft, damit das, was man auf LightUp hört, Qualität hat. Sobald er freigegeben ist, erscheint er auf der Karte und auf deiner Seite. Wenn du Ideen brauchst, wie man eine gute Geschichte als Audio erzählt, lies unseren Leitfaden zum Erstellen deines eigenen Audioguides.
Häufige Fragen
Was kostet mich meine Seite? Nichts. Die Seite und das Veröffentlichen deiner Audioguides sind kostenlos; LightUp behält 20 % nur dann, wenn du verkaufst.
Wie viel verdient ein Stadtführer mit LightUp? 80 % jedes Verkaufs seiner Audioguides, nach der Gebühr von Stripe, zu dem Preis, den er selbst festlegt. Es gibt kein festes Gehalt: Du verdienst an jeder Person, die ihn kauft – auch wenn du nicht da bist.
In wie vielen Sprachen wird veröffentlicht? Vorerst erscheint jeder Audioguide in einer Sprache.
Wann bekomme ich das Geld? Sobald dein Stripe-Konto verbunden ist, wird dein Anteil an jedem Verkauf dorthin überwiesen. Was du vorher verkaufst, wird gutgeschrieben und dir beim Verbinden ausgezahlt.
Kann ich manche kostenlos anbieten und für andere Geld verlangen? Ja. Jeder Audioguide hat seinen eigenen Preis.
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