Osthafenspeicher (Spreespeicher)

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Osthafen: Berlins alter IndustriehafenAudioguide
Ich erzähle dir die Geheimnisse von Osthafenspeicher (Spreespeicher). Ich führe dich mit der Karte hierher, oder du hörst es von zu Hause. Was du siehst, ist nicht das, was du denkst – und es zu wissen, lohnt sich. Manche Erzählungen sind mit KI, andere mit echten Menschen.
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So funktioniert's
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auf der Karte von Berlin gibt es mehr Juwelen wie dieses, und du kannst sie zu einer Tour verbinden.
Geschichte
In Friedrichshain in Berlin steht ein Backsteinspeicher mit restauriertem Dach. Er heißt Spreespeicher, und sein Giebel zeigt zur Spree. Neunzehnhundertdreizehn. Der Architekt Friedrich Krause entwarf ihn als Teil des Osthafens, des größten Industriehafens, den Berlin bis dahin gesehen hatte. Sechs Jahre Bauzeit. Am 28. September neunzehnhundertdreizehn wurde der größte Industriehafen Berlins eingeweiht. Siebzehn Millionen Mark wurden investiert. Arbeiter entluden tonnenweise Getreide aus den Schiffen. Förderbänder hoben es ohne Pause nach oben und füllten jeden Winkel des Speichers. Neunzehnhundertdreißig schlug der Hafen zwei Millionen dreihunderttausend Tonnen im Jahr um. Dann kam neunzehnhundertneununddreißig: der Zweite Weltkrieg. Die Wehrmacht nutzte ihn als Umschlagplatz für Kriegsnachschub, bis die Rote Armee ihn im April neunzehnhundertfünfundvierzig besetzte. Nach der Wiedervereinigung neunzehnhundertneunzig verlor der Hafen jede Bedeutung. Der Speicher blieb mit zerstörtem Dach zurück. Mitte der Neunziger begann der Umbau. Verwendet wurden Bunzlauer Klinker, Granit und Muschelkalk. Fertig war er zweitausendeins. Heute steht er unter Denkmalschutz. Drinnen gibt es Lofts, Büros und Veranstaltungsräume. Die Südterrasse blickt auf die Spree und die Oberbaumbrücke. Dieser Speicher hat Fortschritt, Krieg, Besatzung, Teilung und Wiedervereinigung überstanden. Hör dir die ganze Führung an, und lass ihn uns gemeinsam entdecken.
Osthafenspeicher (Spreespeicher) besuchen
- Wie man dorthin kommt
- Die nächste Haltestelle ist Stralauer Allee (Bus), 18 Meter entfernt.
Häufige Fragen
Was ist die Geschichte des Osthafenspeichers?
Der Osthafenspeicher wurde als Teil des Osthafens, des größten Industriehafens Berlins, gebaut. Er wurde 1913 eröffnet und diente als Getreidesilo und Umschlagplatz für Waren aus Osteuropa.
Welche Rolle spielte der Osthafenspeicher im Zweiten Weltkrieg?
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt der Osthafen schwere Schäden, aber der Spreespeicher diente weiterhin als Verteilerzentrum für die Wehrmacht bis 1945.
Was geschah mit dem Osthafenspeicher nach dem Krieg?
Nach dem Krieg wurde der Osthafenspeicher bis 1990 in der DDR als Lagerhaus genutzt. Er war Teil der Infrastruktur, die den Warenfluss in Ost-Berlin sicherstellte.
Wie wurde der Osthafenspeicher nach der Wiedervereinigung genutzt?
Nach der Wiedervereinigung verlor der Osthafen seine wirtschaftliche Bedeutung. Der Spreespeicher wurde restauriert und beherbergt heute Büros und Veranstaltungsräume.
Was kann man heute im Osthafenspeicher sehen?
Heute sieht man die restaurierte Fassade mit den originalen Bogenfenstern von Kritzler und Tischer. Der Speicher bietet moderne Büroflächen und Veranstaltungsräume.
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