
Hackesche Höfe · Audioführer
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Geschichte
Im Herzen von Berlin Mitte entfaltete sich eine Geschichte von Widerstandskraft, Ehre und Transformation in diesen Höfen. Lassen Sie mich Ihnen erzählen, wie es begann.
Wien vertrieb seine Juden im Jahr sechzehnhundertsiebzig. Der Große Kurfürst von Preußen lud sie nach Berlin ein—er brauchte Menschen, um nach dem Krieg wieder aufzubauen. Sie kamen. Aber sie hatten keine Rechte. Sie zahlten, um zu bleiben.
Im Jahr siebzehnhundertsiebenunddreißig brauchte der König Kasernen für Soldaten. Er befahl den Juden, ihre Häuser zu verlassen und in ein einziges Viertel zu ziehen. Dieses hier. Eingeschlossen, nicht willkommen geheißen.
Aber etwas Unerwartetes geschah. Schriftsteller, Maler, Musiker zogen in diese Höfe. Ein jiddisches Theater öffnete. Jugendstilgebäude entstanden. Kultur blühte in Gefangenschaft.
Im Jahr neunzehnhunderteinundvierzig kamen die Nazis in diese Höfe. Sie nahmen alle mit. Tausende, die hier tanzten, arbeiteten, lebten—verschwunden.
Die Gebäude überlebten. Die Menschen nicht. Aber ihre Namen, ihre Lieder, ihre Gesichter—sie sind immer noch hier, wenn man weiß, wie man hinschaut.
Hackesche Höfe besuchen
- Wie man dorthin kommt
- Die nächsten Haltestellen sind U Weinmeisterstraße/Gipsstraße (Tram, 119 Meter entfernt) und Weinmeisterstraße (Metro/Train, 137 Meter entfernt).
- Eintritt und Preis
- Der Eintritt ist kostenlos.
- Was man vor Ort sehen sollte
- Achten Sie auf die spektakuläre Jugendstil-Fassade im ersten Hof, dekoriert von August Endell mit farbigen glasierten Fliesen.
Häufige Fragen
Was sind die Hackesche Höfe?
Die Hackesche Höfe sind ein Komplex von acht miteinander verbundenen Höfen im Zentrum Berlins, die 1906 eröffnet wurden.
Was ist die Geschichte des Scheunenviertels?
Das Scheunenviertel entstand im 17. Jahrhundert als Lagerplatz für Heu und Stroh. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde es zum Zufluchtsort für osteuropäische Juden.
Was passierte hier während der Nazizeit?
Während der Nazizeit wurden die jüdischen Bewohner des Scheunenviertels systematisch verfolgt, deportiert und ermordet. Die Kristallnacht 1938 markierte einen Höhepunkt der Gewalt.
Was ist eine Stolperstein?
Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln aus Messing im Boden, die an die letzten Wohnorte von Menschen erinnern, die während des Holocausts deportiert und ermordet wurden.
Was gibt es in der Nähe der Hackesche Höfe zu sehen?
In der Nähe befinden sich die Sophiensæle, ein zugängliches Kulturzentrum, und das Handwerkervereinshaus, das eine Gedenktafel hat.
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