
Hackesche Höfe
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Geschichte
Im Herzen von Berlin Mitte entfaltete sich eine Geschichte von Widerstandskraft, Ehre und Transformation in diesen Höfen. Lassen Sie mich Ihnen erzählen, wie es begann.
Wien vertrieb seine Juden im Jahr sechzehnhundertsiebzig. Der Große Kurfürst von Preußen lud sie nach Berlin ein—er brauchte Menschen, um nach dem Krieg wieder aufzubauen. Sie kamen. Aber sie hatten keine Rechte. Sie zahlten, um zu bleiben.
Im Jahr siebzehnhundertsiebenunddreißig brauchte der König Kasernen für Soldaten. Er befahl den Juden, ihre Häuser zu verlassen und in ein einziges Viertel zu ziehen. Dieses hier. Eingeschlossen, nicht willkommen geheißen.
Aber etwas Unerwartetes geschah. Schriftsteller, Maler, Musiker zogen in diese Höfe. Ein jiddisches Theater öffnete. Jugendstilgebäude entstanden. Kultur blühte in Gefangenschaft.
Im Jahr neunzehnhunderteinundvierzig kamen die Nazis in diese Höfe. Sie nahmen alle mit. Tausende, die hier tanzten, arbeiteten, lebten—verschwunden.
Die Gebäude überlebten. Die Menschen nicht. Aber ihre Namen, ihre Lieder, ihre Gesichter—sie sind immer noch hier, wenn man weiß, wie man hinschaut.
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