
Görlitzer Park
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Geschichte
Am Rande von Kreuzberg, wo einst Züge Berlin mit Wien verbanden, blüht nun ein Park auf den Ruinen.
Der Görlitzer Bahnhof wurde achtzehnhundertfünfundsechzig eröffnet. Neunzehnhundertachtunddreißig,
passierte Hitler auf dem Rückweg von der Besetzung der Tschechoslowakei seinen Bahnsteig — ein Wendepunkt vor dem Krieg, der alles zerstören würde.
Der Bahnhof wurde während der Schlacht um Berlin zerstört. Bis neunzehnhunderteinundsechzig verwandelte die Berliner Mauer den Ort in ein eingezäuntes Ödland.
In den achtziger Jahren zogen Hausbesetzer und Künstler ein. Wilde Pflanzen überwucherten die Gleise. Die Nachbarschaft kämpfte für einen Park.
Ende der achtziger Jahre wurde der Park auf den Ruinen errichtet. Sie gruben den alten U-Bahn-Tunnel aus — ein Gespenst aus der Vergangenheit des Bahnhofs — und ließen ihn offen, wodurch in der Mitte ein Krater wie ein natürliches Amphitheater entstand.
Am Rand des Kraters steht eine Stahlskulptur namens Schreitender Mensch, vierzehn Meter hoch, aus den alten Bahngleisen gefertigt.
Vom Bahnhof zum Ödland zur Wildnis zum Park. Das ist Görlitzer. Lade die App herunter und ich bringe dich dorthin und zeige es dir.
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