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Oberbaumbrücke

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Oberbaumbrücke
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Geschichte

Zwischen Kreuzberg und Friedrichshain überquert eine Brücke die Spree. Zwei rote Türme ragen aus dem Wasser wie ein Festungstor. Das ist die Oberbaumbrücke.

Aber lassen Sie mich Ihnen erzählen, warum sie Oberbaumbrücke heißt. Im Jahr siebzehnhundertzweiunddreißig war Berlin nicht schick.

Ein schwerer Holzbalken, bedeckt mit Metallspitzen, wurde jede Nacht über den Fluss gelassen. Um Schmuggler zu stoppen.

Im Jahr achtzehnhundertvierundneunzig wollte Berlin etwas Schönes. Der Architekt Otto Stahn kopierte die Türme aus Prenzlau, einer mittelalterlichen Stadt nördlich von Berlin.

Er baute es wie eine mittelalterliche Burg. Roter Backstein. Gotische Bögen. Wappen von acht brandenburgischen Städten an den Wänden. Ein Bär für Berlin. Ein Adler für den Staat.

Im Jahr neunzehnhundertzwei überquerte der erste U-Bahn-Zug. Neunzehn Passagiere. Von hier bis zum Potsdamer Platz. Berlins älteste U-Bahn-Linie.

Dann im April neunzehnhundertfünfundvierzig. Die Deutschen sprengten die Mitte, um die Rote Armee zu stoppen. Die Rote Armee überquerte trotzdem.

Die Brücke blieb während der Mauerjahre zerstört. Dann im Jahr neunzehnhundertzweiundneunzig setzte der spanische Architekt Santiago Calatrava Stahl zwischen die alten roten Türme.

Sie wurde am neunten November neunzehnhundertvierundneunzig wiedereröffnet. Genau fünf Jahre nach dem Fall der Mauer. Der gespickte Baum ist weg. Aber das Tor steht noch.

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